Hormus-Blockade, deutsche Produktionstief und US-Zollurteil

Iranische Angriffe auf die Straße von Hormus, ein unerwarteter Produktionsrückgang in Deutschland und ein US-Gerichtsurteil gegen pauschale Zölle bestimmen die nächsten Wochen für DACH-Entscheider. [3][8]

Energie, Logistik und der Hormus-Schock

Iranische Kräfte greifen US-Kriegsschiffe nahe der Straße von Hormus an. [8] Die Meerenge transportiert normalerweise ein Fünftel des weltweiten Öls. [8] Die Blockade treibt die Ölpreise. Der Brent-Ölpreis steigt um zwei Prozent auf 102,32 US-Dollar pro Barrel. [8] Der WTI-Ölpreis legt um zwei Prozent auf 96,71 US-Dollar zu. [8] Europa passt die Treibstoffstandards an. Die Europäische Kommission genehmigt Jet A als Ersatz für das europäische Jet A1. [10] Jet A hat einen Gefrierpunkt von minus 40 Grad Celsius. Dieser Wert liegt sieben Grad höher als der von Jet A1. [10] Die Europäische Agentur für Flugsicherheit warnt vor technischen Risiken im bestehenden Tankstellennetz. [10] Airlines dürfen bei Kraftstoffengpässen von der ReFuelEU-Verordnung befreit werden. [10] ReFuelEU ist eine EU-Verordnung, die Airlines verpflichtet, einen festen Anteil an nachhaltigem Treibstoff zu tanken. [10] Laut Itkonen, EU-Energiebeauftragte: “Dies ist nicht unsere Aufgabe, Airlines vorzuschreiben, welchen Kraftstoff sie nutzen sollen.” [10] Energie- und Logistikkosten bleiben strukturell hoch. Planbarkeit scheidet aus. Unternehmen sichern alternative Routen oder langfristige Energieverträge. [7]

DACH-Realität: Produktionstief und politische Enttäuschung

Die deutsche Produktion sinkt im März unerwartet um 0,7 Prozent. [3] Volkswirte prognostizieren einen Anstieg von 0,5 Prozent. [3] Kalenderbereinigt liegt die Fertigung 2,8 Prozent unter dem Vorjahresniveau. [3] Der Lkw-Maut-Fahrleistungsindex fällt im April um 0,7 Prozent. [8] Das Statistische Bundesamt bestätigt den Trend. [3] Friedrich Merz blickt auf sein erstes Regierungsjahr zurück. [15] Die Wirtschaft registriert existenzielle Bedrohungen für den Industriestandort. [15] 71 Prozent der Bürger misstrauen der Koalition. [15] Merz räumt kritische Stimmungen ein. [15] Er verweist auf die Koalition mit der SPD und demokratische Prozesse. [15] Unternehmen investieren vor allem im Ausland. [15] Laut Dittrich, Präsident des Zentralverbands des Deutschen...